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Vielleicht ist es Ihnen schon passiert, dass Sie vor einer Aufgabe stehen und spontan eine Idee (einen sog. Geistesblitz) haben, wie die Lösung aussehen könnte. Allzu oft werden spontane, kreative Ideen im Anschluss durch den Verstand „frisiert” und nach dem “Prüfdurchgang” kommt man auf das selbe Ergebnis wie bei der „Idee”.

Wenn Ängste und Zweifel aufhören würden, unser Denken zu bestimmen, wir bewusst SEIN könnten, den Augenblick bewusst wahrnehmen und erleben könnten, dann könnten wir unserer Wahrnehmungsfähigkeit und Intuition vertrauen.

Karl-Hermann Schilling sagte: " Das Bewusstsein entscheidet über das bewusst Sein. "

Intuition – dieses „Bauch-Wissen” – ist eine hervorragende Ergänzung zu Intellekt und Logik. Vertrauen wir uns selbst, dann haben wir auch den Mut, auf unsere innere Stimme (Bauch-Wissen) zu hören und ihr zu vertrauen.

Bewusstsein – beschreibe ich gerne mit “bewusstem Sein”. D.h. JETZT. (in der Gegenwart) zu leben und mit den Gedanken in genau diesem Augenblick zu sein – anstatt über Zweifel und Problemen zu grübeln (“was-wäre-wenn Denken”). Auch Sorgen über die Zukunft bzw. Erinnerungen an die Vergangenheit gehören dazu und sind weit entfernt vom JETZT.

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“Bewusstes Sein” wird auch geprägt dadurch, wie sehr wir Vertrauen haben können. Vertrauen in uns selbst sowie darin, dass alles so kommt, wie es stimmt. Darauf zu vertrauen, dass es für alle Probleme eine Lösung gibt und diese Lösung nicht jetzt und auf der Stelle parat sein muss.

Leider wird es uns oft in der Kindheit „verlernt”, bewusst zu “sein” und unseren Gefühlen bzw. Wahrnehmungen zu vertrauen. Z.B. könnte da eine Blockade sein, Gefühle in allen Lebenslagen spontan und ehrlich auszudrücken (und damit so zu sein wie wir sind). Oder vielleicht war es wichtig, dass wir es unseren Mitmenschen recht machten (und uns selbst hinten an stellten). So kann es schon passieren, dass in manchen Situationen der Kontakt zu “uns selbst” verloren ging.

Dies sind Beispiele für ein paar mögliche Ursachen, dass das intuitive Wissen und “bewusste Sein” unterdrückt werden können. Die Konsequenz daraus ist manchmal, dass wir uns für eine andere Richtung entscheiden, als uns das „Bauchgefühl” sagt. Es regiert sozusagen der Kopf (Verstand) und dieser ist leider “lauter” als die Intuition.

Ralph Waldo Emerson: " Die ursprüngliche Weisheit ist Intuition, während alles spätere Wissen angelernt ist. "

 

Wie im Mentaltraining haben auch im Intuitions- und Bewusstseinstraining unsere Gedanken absolute Priorität. Der “Denker” (Verstand), der durch unsere Ängste und Zweifel angetrieben wird, soll zur Ruhe kommen.

Gelingt es uns, unsere (bewussten wie unbewussten) Ängste und Zweifel zu verlieren, gewinnen wir ein wunderbares Vertrauen in uns selbst (zurück). Damit Hand-in-Hand kommt auch das Vertrauen in die Wahrnehmung unserer eigenen “inneren” Stimme. Dies ist die Voraussetzung für “Selbst-Bewusst-Sein” und “Selbst-Vertrauen”.

Unser Bewusst-Sein und unsere Intuition ergänzen sich wunderbar mit dem Verstand. Es ist alles Wissen in uns vorhanden, wir brauchen uns dem nur zu öffnen.

 

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