Was ist Achtsamkeitstraining?

Achtsamkeit ist eine innere Haltung, die es uns ermöglicht, das Hier und Jetzt bewusst wahrzunehmen, ohne das Erlebte zu bewerten. Man kann es sich wie einen inneren Schalter vorstellen, der vom Automatikmodus in den Achtsamkeitsmodus umgelegt wird.

Wir sind achtsam, wenn wir unsere vollständige Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment richten
und dabei eine urteilsfreie und akzeptierende Haltung einnehmen.
(Brown & Ryan, 2003; Kabat-Zinn, 1990; Linehan, 1993)

Einblicke in meine Arbeit


Im Achtsamkeitsmodus schalten Sie von unbewusster in bewusste Wahrnehmung um. Sie nutzen Ihre Sinne aktiv und achten auf Ihre Gedanken, Gefühle und Sinneseindrücke.

Zum Beispiel könnten Sie morgens und abends beim Zähneputzen:

Ziele des Achtsamkeitstrainings

In meinen Workshops möchte ich vermitteln, dass Stress oft durch negative Gedanken und Bewertungen entsteht. Achtsamkeit hilft, Gelassenheit zu trainieren und somit einen „Gelassenheitspolster“ zu schaffen. Sie ist der Schlüssel zu Selbstfürsorge und Genuss.

Einige Ziele meiner Achtsamkeitstrainings sind:

Der Nutzen von Achtsamkeit

Praktische Übungen in den Seminaren fördern eine wertfreie Selbstbetrachtung und helfen, Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren.
 
Ziel ist das bewusste Erleben von Achtsamkeit.
Wenn wir beispielsweise versuchen (wollen), beim Essen oder beim Frühstück, unseren Sinnen ein wenig  Achtsamkeit zu widmen, ohne nebenbei etwas anderes zu tun (z.B. Zeitung lesen, Handy scrollen, Mails lesen, über die Arbeit reden), DANN sind wir achtsam.
 
Ein paar Momente reichen vollauf, um kurz abzuschalten. Wenn wir danach den „Achtsamkeitsmodus“ wieder ausschalten, und der Tätigkeit selbst keine Beachtung mehr schenken, werden die Gedanken abschweifen und unser Fokus wird sich auf etwas anderes richten.
 
Zu Achtsamkeit gehört mehr als die bewusste Wahrnehmung, denn z.B. Konzentration ist auch bewusste bzw. fokussierte Wahrnehmung.
 
Jedoch ist Achtsamkeit  vergleichsweise die bewusste Wahrnehmung ohne einer (Be)Wertung und ohne einem Zweck.
 
Mit meiner wertfreien Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Moment zu sein.

Bei dem, was gerade geschieht oder bei dem, was ich gerade tue.